Ausstellung

Malerei

Peter Wichmann

vom 22.08.- 03.09.2016

Textorstr. 74, 60596 Frankfurt

Öffnungszeiten:

Montag, Mittwoch, Freitag - jeweils 16.00 – 18.00 Uhr

Samstag - 11.00 – 13.00 Uhr und nach Vereinbarung

Telefon: 069 63 64 04

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Einladung zur Ausstellungseröffnung

In den Räumen der Gemeinde „ Löwe von Juda“

60237 Frankfurt, Werfstr. 2  

  069 26 48 76 75     

Farbsymphonie  Peter Wichmann

Vernissage
29.Januar 2016 – 19,00 Uhr
Einführung zur Ausstellung: Alice Van Menxel

 Weitere Öffnungszeiten:
Samstag,  den 30.01. - Sonntag, den 31.01.2016  - 16.00 - 18.00 Uhr
Mittwoch, den 03.02. - Freitag,   den 05.02.2016  - 12.00 - 15.00 Uhr
Samstag,  den 06.02. - Sonntag, den 07. 02.2016 - 16.00 - 18.00 Uhr

          

Rede zur Vernissage

Es scheint mir wichtig das Werk eines Malers im Kontext der heutigen Zeit, und der vielen Kunstrichtungen einigermaßen auch positionieren zu können.
Jeder guter Maler, egal wie individuell, persönlich seine Kunst ist, scheinbar auch losgelöst von äußeren Beeinflussungen, findet doch seinen Platz innerhalb der Entwicklung der Malerei/ Bildenden Kunstgeschichte:
Wie eine Perlenkette wo jede Perle einzigartig ist und trotzdem sich einreiht in eine gesamt Kette, die unter anderem unsere Zeit, und den jetzige Zeitgeist darstellt.
Abgesehen von Strömungen wie: Aktions - Künstler oder Raumgestaltungsströmungen, oder Kunst das mit Designsinnvoll und gelungen auch verschmilzt, gibt es sie immer noch :
 
Die echte MALEREI!
 
Wenn man dann weiter in der Zeit zurückschaut, denke ich mir, dass eine der - bis heute - Einflußreichste Strömung in der Bildenden Kunst bzw. Malerei der letzte Jahrhundert, die völlige Loslösung der gegenständliche Malerei ist, ausgelöst durch die malerische Recherchen von Paul Cézannes, und Weiterführung durch Picasso Anfang des 20. Jahrhunderts.
Es bescherte der Malerei die Freiheit nun - ähnlich wie ein Komponist oder Orchesterdirigent - sich allein von Farben / Klängen / Formen und Rhythmus leiten, gegebenenfalls berauschen zu lassen.
 
Welch´eine wunderbare neue Möglichkeit der ungehinderten seelischen
Ausdrucksweise ohne Diktat, bzw. Korsett des Figürlichen, des Gegenständlichen!
 
Nach und nach aber wurde dann doch das Figürliche, Gegenständlichen neu entdeckt, z.B. Gerade bei Nachfolger von E.W.Nay ( der größte Repräsentant des deutschen Tachismus der 50 Jahre in Deutschland).
Diesmal aber, losgelöst vom " Zwang der Gegenständlichkeit " kehrte die Malerei zu Gegenständlichkeit zurück, aber nun, eher als Bereicherung, wo der Gegenstand zu einer zusätzlichen Ausdrucksform
reduziert wurde.
Manch´eine abstrakte, "bildnerische Symphonie der Farben und Formen" wurde so - neu - zu einer ... " Untergehenden Sonne am Meer",
Wobei diese neue Gegenständlichkeit eher ein Endprodukt des Symphonie war oder eine Hilfe zum "maximal Eintauchen" und Verstehen des Bildes wurde.
 
In diese Kategorie könnte man auch u.a. das Werk von Peter Wichmann einordnen.
 
Wobei es sich hier keineswegs um irgendwelche Ausdruck von "chaotischen Gefühlen" oder negativen, nihilistischen, machtlosen Weltbildes mit Wut gegen eine unverständlicher Welt! (Wie in viele Richtungen der zeitgenössischen Kunst heute abzulesen sind!).
 
Sondern es handelt sich hier bei Peter Wichmann um den Ausdruck eines grundlegenden inneren Friedens, der Annahme seiner Existenz gepaart mit viel Freude am Leben überhaupt!
 
Wenn man sein Werk länger betrachtet, liest man dann einen tiefen inneren Frieden, einen demütigen Respekt und Bewunderung der Schönheit der Schöpfung, das für ihn selber nun auch zu einer Quelle der überschwänglichen Schaffensfreude wird.
 
Sein Werk geht weit über das rein Seelische hinaus und führt uns - meditierend - zu grundlegenden Fragen bzw. Antwort der Annahme
des Lebens überhaupt, und der damit verbundenen Möglichkeit des  Genießens des vollen Lebens.
 
Ich wünsche uns nun allen einen wunderbaren Abend beim Betrachten der Bilder von Peter Wichmann!

Alice Van Menxel

 

Zeitungsberichte zu zurückliegenden Ausstellungen finden Sie unter der Rubrik "Medien"

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